Money-Management

  

Die Moneymanagement Module sind, im Verbund mit dem Risikomanagement, das Kernstück des Money Managers. Während man im Risikomanagement die einzelnen Parameter für die Berechnung auswählt, übernimmt das Moneymanagement die nötigen Berechnungen bei der Tradeeingabe und der Tradedurchführung

(Module)

 

Was bietet das Moneymanagement im Money-Manager:

  • Auswahl zwischen sieben möglichen Moneymanagement-Modulen
  • Verbindet die Risikoparameter, das Konto und das Produkt miteinander
  • Berechnung der optimalen Stückzahl
  • Berechnung und Vorschlag eines optimalen Stopps
  • Berechnung und Vorschlag des Mindest-Kursziels
  • Überwacht permanent die Eingaben des Traders mit den eingestellten Parametern
  • Jede Komponente des Tradens wird separat überwacht
  • Anpassung des Tradens an das eingestellte Risikoprofil wird unterstützt
  • Überwachte Trades erhalten Warnmeldungen, wenn das Risiko überschritten wird Eingabehilfen mit Voreingetragenen vom Moneymanagement errechneten Werten unterstützen den Trader bei der Tradeeingabe, um ihn vor zu hohen Risiken zu schützen

 

Um kontinuierliche Gewinne zu erwirtschaften, bedarf es einer anderen Herangehensweise an die Märkte als der Versuch, durch technischen Analyse eine Kontrolle über die Märkte zu erzielen.

Anfänglich muss jedem Trader klar werden, dass die Kontrolle über den Kurs ultimativ nicht erreicht werden kann. Wenn sie jedoch nicht erreichbar ist, dann lohnt es sich gar nicht erst, danach zu suchen. Es ist sehr viel wichtiger, sich Gedanken über die Parameter zu machen, die kontrolliert werden können.

Um kontinuierliche Gewinne zu erwirtschaften, muss es dem Trader aber dennoch gelingen, verschiedene Tradingparameter zu kontrollieren. Es müssen also Parameter gefunden werden, die diese Kontrollmöglichkeiten beinhalten. Bei der Suche nach solchen Parametern wird man schnell im Bereich des Risikos fündig.

Eine offene Position im Konto bedeutet immer ein gewisses Risiko. Der Trader kann und muss dieses Risiko steuern. Geht die offene Position gegen den Trader, läuft sie also in den Verlust, dann wird das Risiko größer und es ist unabdingbar, es zu kontrollieren. Dabei gibt es einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen dem Risiko und der Positionsgröße. Es ist leicht ersichtlich, dass eine größere Position auch automatisch das Risiko vergrößert, da jeder Cent Veränderung im Kurs der Aktie auch eine größere Veränderung im Konto bedeutet. Das Risiko wird also ganz wesentlich von der jeweiligen Positionsgröße beeinflusst. Diesen Umstand gilt es bei allen Tradingentscheidungen zu bedenken.

Der Trader hat demnach die Möglichkeit, das Risiko eines offenen Trades direkt über die Veränderung der jeweiligen Positionsgröße zu beeinflussen. Dabei muss beachtet werden, dass das Risiko nicht auf dem Kurschart existiert, sondern im Konto des Traders.

Die Mehrzahl der diskretionären Trader wenden aus Unwissenheit häufig keine Methoden der Korrelation von Kurs und Konto an, und auch bei der Entwicklung von Handelssystemen wird vielfach auf die Verbindung dieser beiden Dinge verzichtet. Die Bewegung eines Aktienkurses hat aber nichts mit dem eigenen Handelskonto zu tun. Zunächst besteht hier keine Verbindung und diese muss erst durch den Trader hergestellt werden.

Im Moneymanagement geht es daher auch um die unterschiedlichen Möglichkeiten, die Positionsgrößen zu bestimmen und so das Risiko im Handelskonto zu kontrollieren. Diese Bestimmung fällt in den Bereich des Moneymanagements. Es gibt nun verschiedene Module, mit denen sich die unterschiedlichsten Strategien der Positionsgrößenbestimmung realisieren lassen. Jedes Modul hat Vor- und Nachteile. Und jedes Modul lässt sich auf die verschiedenen Märkte und verschiedene Kontosituationen anwenden.

 

 

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